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 Die Fülle der Deposita umfasst professorale Vor- und Nachlässe sowie Unterlagen der "Vereinigung der Freunde der Universität" und des Studentenwerks((Heute Studierendenwerk.)). Sammlungscharakter weisen die Presseausschnitte, Flugblätter, Plakate, Fotos und Filme auf, die seit Beginn der Überlieferung besondere Berücksichtigung gefunden haben. Die Fülle der Deposita umfasst professorale Vor- und Nachlässe sowie Unterlagen der "Vereinigung der Freunde der Universität" und des Studentenwerks((Heute Studierendenwerk.)). Sammlungscharakter weisen die Presseausschnitte, Flugblätter, Plakate, Fotos und Filme auf, die seit Beginn der Überlieferung besondere Berücksichtigung gefunden haben.
  
-Die umfangreiche Überlieferungsbildung und die umfassende wissenschaftliche und öffentlichkeitswirksame Auswertung in Form [[https://www.uni-saarland.de/page/universitaetsgeschichte/literatur/mueller.html|zahlreicher Publikationen]] und Ausstellungen ging allerdings nicht in gleich Maß einher mit einer archivischen Verzeichnung und Erschließung, die folglich in den nächsten Jahren im Mittelpunkt archivischer Tätigkeit stehen wird. Ein Archivisches Fachinformationssystem (AFIS)((Es handelt sich um die Software [[https://www.startext.de/produkte/actapro|ACTApro]] der startext GmbH.)) befindet sich im Aufbau. Im Rahmen dieser Erschließung werden Daten über die Archivbestände auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und im Rahmen der [[https://www.nfdi.de/|Nationalen Forschungsdateninfrastruktur]] (NFDI) in überregionale Nachweisssysteme((Zum Beispiel in das [[https://www.archivportal-d.de/|Archivportal-D]].)) eingebracht werden.\\ +Die umfangreiche Überlieferungsbildung und die umfassende wissenschaftliche und öffentlichkeitswirksame Auswertung in Form [[https://www.uni-saarland.de/page/universitaetsgeschichte/literatur/mueller.html|zahlreicher Publikationen]] und Ausstellungen ging allerdings nicht in gleichem Maß einher mit einer archivischen Verzeichnung und Erschließung, die folglich in den nächsten Jahren im Mittelpunkt archivischer Tätigkeit stehen wird. Ein Archivisches Fachinformationssystem (AFIS)((Es handelt sich um die Software [[https://www.startext.de/produkte/actapro|ACTApro]] der startext GmbH.)) befindet sich im Aufbau. Im Rahmen dieser Erschließung werden Daten über die Archivbestände auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und im Rahmen der [[https://www.nfdi.de/|Nationalen Forschungsdateninfrastruktur]] (NFDI) in überregionale Nachweisssysteme((Zum Beispiel in das [[https://www.archivportal-d.de/|Archivportal-D]].)) eingebracht werden.\\ 
  
 ===== 2. Digitalisierung ===== ===== 2. Digitalisierung =====
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 ==== 2.2 Digitalisierung in der Praxis ==== ==== 2.2 Digitalisierung in der Praxis ====
  
-Im Gegensatz zu Bibliotheksgut, das sich in der Regel auf gebundene Formate erstreckt und zeitaufwändig durch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Buchscanner|Aufsichtsscanner]] in Einzelseitenscans digitalisiert werden muss, liegt Archivgut größtenteils in Aktenordnern und gängigen Schreibmaschinenformaten (meist DIN A4) vor. Die Bestände sind oft geheftet und von unterschiedlicher Materialität – von gut erhaltenem Schreibmaschinenpapier über Durchschlagfolie bis hin zu eingerissenen oder geknickten Einzelseiten. Digitalisierung im Aufsichtverfahren wäre ein zeitaufwändiges Unterfangen mit hohem Ressourcenbedarf. Daher hat sich in den letzten Jahren durch den Einsatz hochspezialisierter Einzugsscanner((In Deutschland besonders verbreitet sind die [[https://www.inotec.eu/produktionsscanner-scamax-6x1/|SCAMAX-Systeme]] des Hersteller Inotec, die unter anderen Label von einer Reihe konkurrierender Distributoren (hier das [[https://book2net.net/de/produkte/a3,dokumentenscanner/scamig-dokumentenscanner/|SCAMIG-Modell]] der Fa. Microbox aus Inotec-Fertigung) vertrieben werden.)) für diese Formate eine Massendigitalisierung  entwickelt, die materialschonend und dennoch in hohem Durchsatz – und praktisch ohne Papierstau((Die Spezialscanner sind in ihren Einführ- und Walzensystemen für unterschiedlichste Materialien optimiert und unterscheiden sich grundlegend von gängiger Büroware. Hier ein [[https://youtu.be/QbO63KOGXf4?si=RIi0b0IF32rvsrzj|Demonstrationsfilm]] über Bauart, Betrieb und gängige Features.)) – in kurzer Zeit die Volldigitalisierung umfangreicher Bestände umsetzt. Das Bundesarchiv hat in Corona-Zeiten begonnen, diese – für das Archivwesen bisher unübliche – Volltextdigitalisierung zu realisieren und greift dabei auf derzeit dreißig Einzugsscanner zurück.((Diese Zahl wurde von dem ausstattenden Unternehmen auf dem 92. Deutschen Archivtag im Herbst 2025 kolportiert. Die Umsetzung im Bundesarchiv erfolgt in Form von [[https://book2net.net/de/2022/05/10/hybride-scansysteme-deutsches-bundesarchiv/|Hybridsystemen]] aus Einzugs- und Aufsichtscannern, um unterschiedliche Materialien eines Bestandes (loses und gebundenes Material) in einem einheitlichen Scanworkflow zu erfassen.\\ Ein Aufsichtscanner ist zwar im Universitätsarchiv vorhanden, eine hybride Lösung ist an der UdS allerdings aufgrund des homogenen Aktenmaterials nicht erforderlich. Sollten weitere Bestände eine Hybridlösung erfordern, wäre sie unschwer umzusetzen, sobald auch ein Einzugsscanner zur Verfügung steht.))+Im Gegensatz zu Bibliotheksgut, das sich in der Regel auf gebundene Formate erstreckt und zeitaufwändig durch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Buchscanner|Aufsichtscanner]] in Einzelseitenscans digitalisiert werden muss, liegt Archivgut größtenteils in Aktenordnern und gängigen Schreibmaschinenformaten (meist DIN A4) vor. Die Bestände sind oft geheftet und von unterschiedlicher Materialität – von gut erhaltenem Schreibmaschinenpapier über Durchschlagfolie bis hin zu eingerissenen oder geknickten Einzelseiten. Digitalisierung im Aufsichtverfahren wäre ein zeitaufwändiges Unterfangen mit hohem Ressourcenbedarf. Daher hat sich in den letzten Jahren durch den Einsatz hochspezialisierter Einzugsscanner((In Deutschland besonders verbreitet sind die [[https://www.inotec.eu/produktionsscanner-scamax-6x1/|SCAMAX-Systeme]] des Hersteller Inotec, die unter anderen Label von einer Reihe konkurrierender Distributoren (hier das [[https://book2net.net/de/produkte/a3,dokumentenscanner/scamig-dokumentenscanner/|SCAMIG-Modell]] der Fa. Microbox aus Inotec-Fertigung) vertrieben werden.)) für diese Formate eine Massendigitalisierung  entwickelt, die materialschonend und dennoch in hohem Durchsatz – und praktisch ohne Papierstau((Die Spezialscanner sind in ihren Einführ- und Walzensystemen für unterschiedlichste Materialien optimiert und unterscheiden sich grundlegend von gängiger Büroware. Hier ein [[https://youtu.be/QbO63KOGXf4?si=RIi0b0IF32rvsrzj|Demonstrationsfilm]] über Bauart, Betrieb und gängige Features.)) – in kurzer Zeit die Volldigitalisierung umfangreicher Bestände umsetzt. Das Bundesarchiv hat in Corona-Zeiten begonnen, diese – für das Archivwesen bisher unübliche – Volltextdigitalisierung zu realisieren und greift dabei auf derzeit dreißig Einzugsscanner zurück.((Diese Zahl wurde von dem ausstattenden Unternehmen auf dem 92. Deutschen Archivtag im Herbst 2025 kolportiert. Die Umsetzung im Bundesarchiv erfolgt in Form von [[https://book2net.net/de/2022/05/10/hybride-scansysteme-deutsches-bundesarchiv/|Hybridsystemen]] aus Einzugs- und Aufsichtscannern, um unterschiedliche Materialien eines Bestandes (loses und gebundenes Material) in einem einheitlichen Scanworkflow zu erfassen.\\ Ein Aufsichtscanner ist zwar im Universitätsarchiv vorhanden, eine hybride Lösung ist an der UdS allerdings aufgrund des homogenen Aktenmaterials nicht erforderlich. Sollten weitere Bestände eine Hybridlösung erfordern, wäre sie unschwer umzusetzen, sobald auch ein Einzugsscanner zur Verfügung steht.))
  
 ==== 2.3 Ausgewählte Bestände ==== ==== 2.3 Ausgewählte Bestände ====
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 |4 |Verwaltungsrat |Protokolle |1956–1970 |1965 | |4 |Verwaltungsrat |Protokolle |1956–1970 |1965 |
 |5 |Direktionsausschuss |Protokolle |1949–1957 |alles | |5 |Direktionsausschuss |Protokolle |1949–1957 |alles |
-|6 |Universitätsrat |Protokolle |1949–1988 |1965 |+|6 |Universitätsrat |Protokolle |1949–1988((französische und nachfolgend deutsche Ägide)) |1965 |
 |7 |Senat |Protokolle |1957–1991 |1965 | |7 |Senat |Protokolle |1957–1991 |1965 |
-|8 |Wohnungs- und Baukommision |Protokolle |1956–1973 |1965 |+|8 |Wohnungs- und Baukommission |Protokolle |1956–1973 |1965 |
 |9 |Bibliothekskommission |Protokolle |1950–1986 |1965 | |9 |Bibliothekskommission |Protokolle |1950–1986 |1965 |
 |10 |Pressestelle |Mitteilungsblatt der Universität |1949–1970 |alles | |10 |Pressestelle |Mitteilungsblatt der Universität |1949–1970 |alles |
 |11 |Pressestelle |Pressemitteilungen |1992–2008 |alles | |11 |Pressestelle |Pressemitteilungen |1992–2008 |alles |
  
-Die Überlieferung der Frühzeit (Nrn. 1–9), die für diesen ersten Digitalisierungsschritt ins Auge gefasst wird, eignet sich zum einen aufgrund der besonderen Bedeutung der Frühphase der Universität, in der wichtige Weichen ihrer europäischen Orientierung der Folgejahre gestellt wurden. Auch archivrechtlich und urheberrechtlich ist dieses Material besonders geeignet für eine Webpräsentation, da keinerlei Hürden für eine Online-Verbreitung mehr bestehen. Die Digitalisierung würde aus Gründen der Verfahrensvereinfachung auch jüngere Bestände (nach 1965erfassen, die Online-Verbreitung sich zunächst aber auf die Überlieferung bis zum Jahr 1965 beschränken. Folgejahre könnten dann ohne großen Aufwand in Form einer "Moving wall" jahresweise freigeschaltet werden.\\ \\ +Die Überlieferung der Frühzeit (Nrn. 1–9), die für diesen ersten Digitalisierungsschritt ins Auge gefasst wird, eignet sich zum einen aufgrund der besonderen Bedeutung der Frühphase der Universität, die durch die französische Prägung mit nachfolgendem Übergang in das deutsche Hochschulsystem eine Singularität in der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Auch unter archiv- und urheberrechtlichen Gesichtspunkten kommt dieses Material besonders für eine Webpräsentation in Frage, da keinerlei Hürden für eine Online-Verbreitung mehr bestehen. Die Digitalisierung würde aus Gründen der Verfahrensvereinfachung auch jüngere Bestände nach 1965 erfassen, die Online-Verbreitung sich zunächst aber auf die Überlieferung bis zum Jahr 1965 beschränken. Folgejahre könnten dann ohne großen Aufwand in Form einer "Moving wall" jahresweise freigeschaltet werden.\\ \\ 
 Von besonderer Relevanz erscheinen auch das Mitteilungsblatt der Universität und die Pressemitteilungen (Nrn. 10–11). Handelt es sich beim Mitteilungsblatt um eine originäre Veröffentlichung der Universität von hoher Forschungsrelevanz, betreffen die Pressemitteilungen alle universitären Ereignisse und Entwicklungen, die von der Pressestelle und der Öffentlichkeitsarbeit den regionalen und teilweise überregionalen Medien als bedeutsam zugeleitet wurden. Hier sind auch Mitteilungen über Ereignisse enthalten, die in den Medien keinen Widerhall gefunden haben und sich einer klassischen Zeitungsrecherche entziehen. Es handelt sich also um eine Quelle höchster Bedeutung, die sowohl in personenschutz- als auch in urheberrechtlicher Hinsicht als unproblematisch einzuschätzen ist und sich für ein Massendigitalisierungsverfahren anbietet.((Ein {{ :intern:projekte:digitalisierung:pm_1992_01-93.pdf|Scanexzerpt}} der Pressemitteilungen 1992 als Beispiel.)) Von besonderer Relevanz erscheinen auch das Mitteilungsblatt der Universität und die Pressemitteilungen (Nrn. 10–11). Handelt es sich beim Mitteilungsblatt um eine originäre Veröffentlichung der Universität von hoher Forschungsrelevanz, betreffen die Pressemitteilungen alle universitären Ereignisse und Entwicklungen, die von der Pressestelle und der Öffentlichkeitsarbeit den regionalen und teilweise überregionalen Medien als bedeutsam zugeleitet wurden. Hier sind auch Mitteilungen über Ereignisse enthalten, die in den Medien keinen Widerhall gefunden haben und sich einer klassischen Zeitungsrecherche entziehen. Es handelt sich also um eine Quelle höchster Bedeutung, die sowohl in personenschutz- als auch in urheberrechtlicher Hinsicht als unproblematisch einzuschätzen ist und sich für ein Massendigitalisierungsverfahren anbietet.((Ein {{ :intern:projekte:digitalisierung:pm_1992_01-93.pdf|Scanexzerpt}} der Pressemitteilungen 1992 als Beispiel.))
  
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 === 2.4.1 Goobi als Plattform === === 2.4.1 Goobi als Plattform ===
  
-Digitalisierung ist als Kerngeschäft des modernen Archivwesens aufzufassen und erfordert zum einen die passende technische Infrastruktur der Einrichtung und zum anderen die gezielte Kompetenzentwicklung des Personals. Im Hinblick auf das Universitätsarchiv ist festzustellen, dass ein Teil der Grundlagen bereits geschaffen ist, da sowohl das derzeit tätige Personal bzw. die Leitung über Fachkompetenzen im Bereich der Retrodigitalisierung verfügen als auch mit der SULB als möglichem Kooperationspartner eine Zentrale Einrichtung zur Verfügung steht, die mit dem Goobi-System((Zur Software (Open Source) => https://goobi.io\\ Zur Saarbrücker Umsetzung in => [[https://digital.sulb.uni-saarland.de/|SULB.digital]].)) über eine moderne Digitalisierungssoftware einsetzt, die im Hinblick auf die Workflows, die Meta- und Strukturdatenerzeugung, Schnittstellen, Präsentation in zeitgemäßen Viewern und die digitale Landzeiterhaltung alle archivischen Erfordernisse abdeckt. Anfallende Verbrauchs- und Anpassungskosten (Storage usw.) für diese Software könnten vom Archiv übernommen werden, das bei einer Mitnutzung des SULB-Systems keine eigene Digitalisierungsplattform aufbauen müsste.((Bespiel für die Präsentation des [[https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/toc/1892768178/|"Dienstblattes der Universität des Saarlandes"]] in SULB.digital.))+Digitalisierung ist als Kerngeschäft des modernen Archivwesens aufzufassen und erfordert zum einen die passende technische Infrastruktur der Einrichtung und zum anderen die gezielte Kompetenzentwicklung des Personals. Im Hinblick auf das Universitätsarchiv ist festzustellen, dass ein Teil der Grundlagen bereits geschaffen ist, da sowohl das derzeit tätige Personal bzw. die Leitung über Fachkompetenzen im Bereich der Retrodigitalisierung verfügen als auch mit der SULB als möglichem Kooperationspartner eine Zentrale Einrichtung zur Verfügung steht, die mit dem Goobi-System((Zur Software (Open Source) => https://goobi.io\\ Zur Saarbrücker Umsetzung in => [[https://digital.sulb.uni-saarland.de/|SULB.digital]].)) eine moderne Digitalisierungssoftware einsetzt, die im Hinblick auf die Workflows, die Meta- und Strukturdatenerzeugung, Schnittstellen, Präsentation in zeitgemäßen Viewern und die digitale Landzeiterhaltung alle archivischen Erfordernisse abdeckt. Anfallende Verbrauchs- und Anpassungskosten (Storage usw.) für diese Software könnten vom Archiv übernommen werden, das bei einer Mitnutzung des SULB-Systems keine eigene Digitalisierungsplattform aufzubauen hätte.((Bespiel für die Präsentation des [[https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/toc/1892768178/|"Dienstblattes der Universität des Saarlandes"]] in "SULB.digital".))
  
 === 2.4.2 Einzugsscanner als Infrastrukturmaßnahme === === 2.4.2 Einzugsscanner als Infrastrukturmaßnahme ===
  
-Da die Überlieferungsdigitalisierung von der Leitung der Arbeitsstelle Universitätsgeschichte und der Archivleitung als Daueraufgabe und nicht als punktuelle Projektmaßnahme (mit Out-Sourcing-Verfahren) begriffen wird, ist die Anschaffung eines leistungsfähigen Archivscanners unerlässlich. Die Beschaffung eines solchen Gerätes würde in Form einer europaweiten bedarfsgerechten Ausschreibung in Zusammenarbeit mit dem [[https://www.uni-saarland.de/dezernat/zb.html|Dezernat ZB]] erfolgen und neben der Auswahl und dem Erwerb eines geeigneten Scanners auch die Implementierung in die IT-Infrastruktur des Archivs und die Schulung des Personals durch den Anbieter beinhalten.\\ \\ +Da die Überlieferungsdigitalisierung von der Leitung der Arbeitsstelle Universitätsgeschichte und der Archivleitung als Daueraufgabe und nicht als punktuelle Projektmaßnahme (mit Out-Sourcing-Verfahren) verstanden wird, ist die Anschaffung eines leistungsfähigen Archivscanners unerlässlich. Die Beschaffung eines solchen Gerätes würde in Form einer europaweiten bedarfsgerechten Ausschreibung in Zusammenarbeit mit dem [[https://www.uni-saarland.de/dezernat/zb.html|Dezernat ZB]] erfolgen und neben der Auswahl und dem Erwerb eines geeigneten Scanners auch die Implementierung in die IT-Infrastruktur des Archivs und die Schulung des Personals durch den Anbieter beinhalten.\\ \\ 
 Festzuhalten bleibt, dass es sich bei der Digitalisierungstätigkeit um Kernkompetenzen auch des Personals handelt, das im Zuge einer fachlichen Personalentwicklung an die Materie herangeführt würde. Das Ziel besteht darin, die auch in Zukunft immer wieder gebotenen Digitalisierungsmaßnahmen in Eigenregie umsetzen zu können und hier sowohl auf vorhandenes Personal als auch auf regelmäßig im Archiv tätige Praktikantinnen und Praktikanten zugreifen zu können. Besonders im Hinblick auf Letztere, häufig Studierende der Geisteswissenschaften, böten sich Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung auf dem Feld der Digital Humanities. Festzuhalten bleibt, dass es sich bei der Digitalisierungstätigkeit um Kernkompetenzen auch des Personals handelt, das im Zuge einer fachlichen Personalentwicklung an die Materie herangeführt würde. Das Ziel besteht darin, die auch in Zukunft immer wieder gebotenen Digitalisierungsmaßnahmen in Eigenregie umsetzen zu können und hier sowohl auf vorhandenes Personal als auch auf regelmäßig im Archiv tätige Praktikantinnen und Praktikanten zugreifen zu können. Besonders im Hinblick auf Letztere, häufig Studierende der Geisteswissenschaften, böten sich Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung auf dem Feld der Digital Humanities.